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Wie Teamarbeit die Gesundheitsversorgung verbessert – Diätassistenz und Ergotherapie Hand in Hand

Interdisziplinäre Zusammenarbeit wird im Gesundheitswesen immer wichtiger – wir bereiten die zukünftigen Fachkräfte frühzeitig darauf vor.

Eine Gruppe von Menschen bereitet Lebensmittel in einer Küche vor.

Unter dem Motto „Ganzheitlich denken – gemeinsam handeln“ fand an den SRH Fachschulen in Heidelberg eine besondere Schülerveranstaltung statt, bei der angehende Ergotherapeut:innen und Diätassistent:innen erstmals fächerübergreifend zusammenarbeiteten. Mit dem Projekttag wurde ein wichtiger Grundstein gelegt, um zukünftige Fachkräfte frühzeitig für Teamarbeit im Gesundheitswesen zu sensibilisieren – ein entscheidender Beitrag für eine patientenzentrierte Versorgung von morgen.

Warum Teamarbeit im Gesundheitswesen unverzichtbar ist
Beim Projekttag wurde eindrucksvoll sichtbar, welchen Mehrwert interdisziplinäre Zusammenarbeit bringt. Schüler:innen der Diätassistenz und Ergotherapie entwickelten anhand eines Patientenfalls gemeinsame, aufeinander abgestimmte Maßnahmen. Während die Diätassistenz individuelle Ernährungspläne und ein Lehrkochkonzept erarbeitete, fokussierte die Ergotherapie alltagsnahe Unterstützung – vom Einkaufen über die Essenszubereitung bis zur selbstständigen Bewältigung von Alltagssituationen.

Ganzheitliche Lösungen durch verzahnte Expertise
Die Teilnehmenden arbeiteten in gemischten Teams an Fallbeispielen aus dem Berufsalltag – etwa zur Ernährungsberatung bei Adipositas oder zur Unterstützung von Patient:innen mit neurologischen Einschränkungen. Dabei wurden Ernährungskonzepte systematisch mit alltagspraktischen Übungen verknüpft, um umfassende, ganzheitliche Therapieansätze zu entwickeln.

„Projekte helfen uns dabei, die Selbstständigkeit der Schüler:innen zu fördern, ihnen praxisnahe Erfahrungen zu ermöglichen und auf ihre individuellen Stärken einzugehen – das ist ein zentraler Bestandteil unserer Ausbildung“, so Ramona Paul, Dozentin an der SRH Fachschule für Diätassistenz in Heidelberg.

Praxisnah verknüpft – für mehr Lebensqualität
Im Praxisteil flossen beide Fachperspektiven zusammen: gemeinsames Einkaufstraining, Planung und Durchführung eines Lehrkochens sowie alltagsgerechte Anpassungen wie die Optimierung der Küche oder sinnvoll strukturierte Arbeitsabläufe. Das Ergebnis zeigt klar: Wenn therapeutische Professionen Hand in Hand arbeiten, profitieren Patient:innen ganzheitlich – durch bessere Ernährung, mehr Selbstständigkeit und spürbar gesteigerte Lebensqualität.

Begleitet wurde die Veranstaltung von der stellvertretenden Schulleiterin der SRH Fachschule für Ergotherapie, Kristin Eisinger und Lisa-Franziska Schmidt. Die positiven Rückmeldungen aller Beteiligten bestärken die Schulen darin, interdisziplinäre Formate künftig fest im Lehrplan zu verankern.

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    Ramona Paul

    Ramona.Paul@srh.de